Amphibia, Reptilia by Josef Eiselt (auth.), Josef Eiselt (eds.)

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Die Bewegenden Kräfte in der Deutschen Volksgeschichte: Ein Beitrag zur Politischen Soziologie

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U. Psychiat. XIII. (1923). S. 290. BEOBACHTUNGEN AM HIRNGESCHÄDIGTEN MENSCHEN 33 die innerhalb jenes Bereiches liegen, von dem aus bei der Perimeteruntersuchung Reize sich als nicht wirksam erweisen. Sie haben subjektiv wohl das Gefühl eines schlechteren Sehens, aber keineswegs sehen sie etwa die Objekte halb oder auch nur auf der einen Seite undeutlicher. Die genauere Untersuchung ergibt, dass die Kranken keineswegs ein halbes Sehfeld haben, sondern sie besitzen ein Sehfeld, das sich nach allen Seiten um einen Mittelpunkt gruppiert und auch bei ihnen liegt die Stelle des deutlichsten Sehens wie beim Normalen in der Mitte des Sehbereiches.

In diesem Sinne ist es gemeint, wenn man von einem Trieb zur Erhaltung spricht. Soll mit diesem Wort aber wirklich nur die Erhaltung des Bestandes gemeint sein, so ist es zummindesten ein Problem (auf das wir später eingehen werden), ob es für den normalen Organismus einen solchen "Trieb" gibt, ob ein solcher besonders als der höchste zu betrachten ist, und ob nicht das Auftreten oder das ausschliessliche Auftreten eines solchen schon ein Zeichen der Abnormalität, der Schädigung ist. Wie wir noch sehen werden, ist ja der normale Organismus charakterisiert durch ein Sein in bestimmtem Ablauf.

Völlige Unordnung, soweit sie überhaupt möglich ist, würde nichts aufdrängen, sondern völlig freie Wahl lassen. Nun gibt es natürlich verschiedene Ordnungsmöglichkeiten für die gleichen Objekte je nach der Einstellung, mit der man an die 30 BEOBACHTUNGEN AM HIRNGESCHÄDIGTEN MENSCHEN Aussenweltdinge herantritt. Ist man z. B. handelnd eingestellt, so erscheint eine andere Ordnung richtig, als wenn man etwa schauend eingestellt ist. Beim Handeln ist es wieder verschieden, je nachdem, ob es einfache gewohnte Handlungen sind, die aus der Situation passiv folgen oder ob eine Wahl zu bestimmten Zwecken oder gar Schaffung neuer sinnvoller Ordnungen notwendig ist.

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