Arbeit an der Geschichte: Wie viel Theorie braucht die by Jörg Baberowski

By Jörg Baberowski

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Fallsammlung zum Gesellschaftsrecht: 10 Klausuren und 307 Prüfungsfragen (Juristische ExamensKlausuren)

Die Fallsammlung deckt das gesamte examensrelevante Spektrum zum Gesellschaftsrecht ab. Neben Personen- und Kapitalgesellschaftsrecht werden auch Grundzüge des Konzernrechts erfasst. Das Klausurentraining dient Studierenden und Examenskandidaten zur Wiederholung, Vertiefung und fallbezogenen Anwendung des Prüfungsstoffes.

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56 Vgl. Fernand Braudel, »Geschichte und Sozialwissenschaften – Die ›longue durée‹«, in: Geschichte und Soziologie, hrsg. von Hans-Ulrich Wehler (Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1972), S. 189–215. 57 Vgl. den Essay von: Stefan Lindl, Die Gestalten des Zeus. Von der Unmöglichkeit gesellschaftlichen Wandels (Wien: Passagen, 2004). , Vergangene Zukunft. 50 Mat t h i a s Po h l i g se zu verstehen. Sie stehen in einem komplizierten Wechselverhältnis zu den sie umgebenden gesellschaftlichen Strukturen, sind aber gerade nicht auf sie reduzibel.

32 Dav i d Fe e s t symbolisiert nun etwas, das jenseits seiner selbst liegt. Eine prälinguistische Art und Weise etwa ein erzieltes Fußballtor zu repräsentieren, kann es aber nicht geben, da dieses auf einer prälinguistischen Ebene überhaupt nicht existiert – dort existiert allenfalls ein Mann, der einen Ball mit dem Fuß über eine Linie in ein Tor bewegt. 40 Die linguistischen Mittel der Repräsentation können Sprechakte ebenso einnehmen wie konventionelle Markierungen oder schriftliche Kodifizierungen.

278. 28 Ernst Troeltsch, Der Historismus und seine Probleme, Bd. 1: Das logische Problem der Geschichtsphilosophie (Tübingen: Mohr, 1922), S. 102. 44 Mat t h i a s Po h l i g nichts mehr ausgespart von der Möglichkeit der Veränderung. Letztlich ist alles historisch kontingent, alles dem Wandel unterworfen. Damit steht auch die Entschlüsselbarkeit menschlicher Vorstellungen auf dem Spiel. 29 Nach einer orthodoxen Auffassung besitzen vormoderne Gesellschaften nur begrenztes Veränderungspotential. Sie kennen als primär agrarisch strukturierte Gesellschaften ein hohes Maß an Konstanz; Veränderung ist zuallererst zyklische Veränderung: der Jahreslauf, die Jahres- und Erntezeiten etc.

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